Ökolandbau und Wasserschutz
Jede Region ist anders

Standortlösungen von und für Praktiker für N-optimierten Anbau, Minimierung von Grundwasser-Einträgen und Erkundung von Potenzialen für Wertschöpfungsketten zur Vermarktung von Bio-Wasserschutz-Produkten

Online-MitmachTagung Mittwoch, 06.03.2024
9:15 – 16:00 Uhr mit 40 minütiger Mittagspause
– für Bio und konventionelle Landwirte, Berater, Wasserwerker, Kommunalversorger sowie Verarbeiter und Vermarkter von Bio-Produkten ¹ –

Mit freundlicher Unterstützung unseres Topsponsors

Ökolandbau verzichtet auf synthetische Pflanzenschutzmittel und hat eine geringere Stickstoff-Intensität pro Hektar. Aber auch Ökolandbau braucht genug Nährstoffe für akzeptable Erträge. Die zentrale Frage, die sich an jedem Standort je nach Boden, Klima und Kulturen anders stellt, lautet:
Wie Öko-Kulturen gut ernähren – ohne das Grundwasser zu belasten?
Das Mitmach-Format gibt einen Überblick, welche praktischen Maßnahmen wo geboten sind und über weitere Verbesserungspotentiale in Wasserschutzgebieten.
Der Fokus am Nachmittag liegt auf Erkundung von Potenzialen für Wertschöpfungsketten zur Vermarktung von Bio-Wasserschutz-Produkten aus Roggen, Hafer, Braugerste, Sonnenblumen.

Mit freundlicher Unterstützung:

Programm Vormittag: N-optimierter Anbau

Moderation: Gustav Alvermann, bio2030.de, Bio-Ackerbauberater

9:15 Uhr: Check-in und warm-up
9:30 Uhr: Statement der Wasserwirtschaft

Dr. Christina Aue, Sprecherin der Arbeitsgruppe Ökolandbau der DWA Deutsche Vereinigung für Wasser, Abwasser und Abfall

9:35 Uhr: Blitzlichter aus der landwirtschaftlichen Praxis

  1. Weser-Ems: Winterharte Zwischenfrucht als Winterdecke
    Harm Kolloge, Wildeshausen, Moderation Gerd Gräper, INGUS Umweltbüro
  2. Mecklenburg-Vorpommern: Frühsaat von Wintergetreide
    Johannes Lampen, Gut Vorder Bollhagen Moderation: Arne Bilau, Ökoring im Norden
  3. Leipzig: Verzicht auf Stoppelbearbeitung im Herbst
    Caroline Golatowski, Wassergut Canitz GmbH,
    Moderation: Ulf Müller, GÄA Fachberatung
  4. Westmünsterland: Wasserschutz durch Unterfußdüngung und Streifensaaten
    Johannes Finke, Moderation: Pascal Gerbaulet, Landwirtschaftskammer NRW
  5. Unterfranken: Eigene mobile Dünger aus Kleegras-Aufwuchs
    Lorenz Köhler, Billingshausen, Moderation: Bernhard Schwab, Landwirtschaftsamt Karlstadt
  6. Baden-Württemberg: Bio-Kartoffelbau unter Wasserschutzauflage
    Christian Häge, Langenau, Moderation: Jonathan Kern, Bioland

10:00 Uhr: Arbeit in parallelen Arbeitsräumen
11:20 Uhr: Berichte aus den Arbeitskreisen und Diskussion im Plenum
12:20 Uhr: Mittagspause mit Gelegenheit zum virtuellen Austausch und
(angefragt) Einzelgesprächen mit den Erfassungshändlern

Programm Nachmittag: Vermarktung

Moderation: Stefan Rother, bio2030.de und Puregoodfood, Bremen


13:00 Uhr: Statements aus Verarbeitung und Handel
13:15 Uhr: Blitzlichter am Nachmittag

  1. Potenzial für Bio-Wertschöpfungsketten Wasserschutz-Roggenbrot im LEH,
    Workshop mit Bio Breadness, Großbäckerei und anderen
  2. Potenzial für Bio-Wertschöpfungsketten Wasserschutz-Haferdrink, Bier, Sonnenblumenöl für den LEH
    Workshop mit Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG und Gut Rosenkrantz Handelsgesellschaft und anderen
  3. „Das Blaue Land“ ein Wasserschutzprojekt des OOWV Oldenburgisch-Ostfriesischer WasserVerband – Wege zur Vermarktung
    Wiebke Gätjen, Moderation: Dr. Christina Aue, OOWV
  4. Was kostet sauberes Grundwasser? Leistungsrechnung im landwirtschaftlichen Betrieb
    Eric Waibel, Regionalwert Leistungen GmbH, Moderation: N.N.
  5. Ziel: Reduzierte Herbst-Nmin-Werte im Kartoffelbau
    Moderation: Gustav Alvermann, bio2030.de
  6. Raum für Arbeitskreise zu Themen, die Teilnehmende mitgebracht haben oder, die sich am Vormittag ergeben haben …

13:40 Uhr: Arbeit in parallelen virtuellen Arbeitsräumen
14:50 Uhr: Berichte aus den Arbeitskreisen und Diskussion im Plenum
16:00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Medienpartner

Änderungen im Programm sind nicht auszuschließen.

Bio2030.de für Bio-Landbau ist eine unabhängige Initiative für eigenständiges Denken und die Weiterentwicklung des Bio-Landbaus durch die Akteure selbst, siehe www.bio2030.de

Ansprechpartner bio2030.de
Allgemein und Märkte: Stefan Rother, office@bio2030.de | 0172 3535 903
Conrad Thimm, info@bio2030.de | 0173 9444 126
Landwirte und Berater: Gustav Alvermann, gustav.alvermann@t-online.de

¹ In diesem Text sind immer alle Geschlechter gemeint