Willkommen zu Podcasts von Bio2030 und DLG-Mitteilungen


16

Juli 2022

Öko in Sachsen-Anhalt: Knappes Wasser spricht für die Umstellung

Zweigeteiltes Sachsen-Anhalt: Bio auch auf besten Schwarzerden, aber die Bio-Anteile sind auf ärmeren Böden viel höher. Niederschläge von sehr gering bis extrem gering. Schwierige Umfelder Markt und Politik. Es tauschen sich aus:

  • Peter Warlich, Gut Apenburg, Altmark, 750 ha Acker, 100 ha Grünland, Mutterkühe, im 0 36 Bodenpunkte (18 -60), < 500 mm Niederschlag
  • Axel Karlstedt, Mitglied der Unternehmensleitung, Hof Pfaffendorf bei Köthen, 3 000 ha Acker, 650 Milchkühe + Nachzucht, 0 85 Bodenpunkte, < 400 mm Niederschlag
  • Eberhard Weisskopf, Magdeburger Börde, 700 ha, 60 – 100 Bodenpunkte, < 450 mm Niederschlag, 80 ha Zuckerrüben, 3 Farmdroid Roboter
  • Gustav Alvermann, BioAckerbauberater

Teil 1, Öko in Sachsen-Anhalt: Knappes Wasser spricht für die Umstellung

Teil 2, Öko in Sachsen-Anhalt: Knappes Wasser spricht für die Umstellung


15

Juni 2022

Öko in Nordrhein-Westfalen: Regionale Märkte weisen die Richtung

Nordrhein-Westfalen: Da fallen einem die rheinische Zuckerrübe, der westfälische Schinken, die Milch von den fetten Weiden des Niederrheins und der Weizen aus der Köln-Aachener Bucht ein. All das gibt es auch in Bio – aber nur zu sehr geringen Anteilen. Warum das so ist diskutieren:

  • Johannes Berger, Gut Wilhelmsdorf, 200 Milchkühe auf 300 ha Sandboden in Bielefeld (Senne), Hofmolkerei, Lieferdienst
  • Andreas Engemann, gemeinsam mit Bruder Klaus diverse landw. Unternehmen in Ostwestfalen, Thüringen und der Slowakei; Handel mit Bio-Getreide, -Obst, -Gemüse
  • Christian Wucherpfennig, Mitglied Beratungsteam ökologischer Land- und Gartenbau der Landwirtschaftskammer NRW, Schwerpunkt Bio-Schweinehaltung
  • Gustav Alvermann, Bio Ackerbauberater

Teil 1, Öko in Nordrhein-Westfalen: Regionale Märkte weisen die Richtung

Teil 2, Öko in Nordrhein-Westfalen: Regionale Märkte weisen die Richtung


14

Mai 2022

Brandenburg zwischen armen Böden, geringen Niederschlägen und den Berliner Märkten

Brandenburg hat die ärmsten Böden und die geringsten Niederschläge Deutschlands. Und die Nähe zu Berlins Kaufkraft. Beides sollte den Ökolandbau eher stimulieren. Warum dies aber nicht so einfach funktioniert, diskutiert Conrad Thimm mit:

  • Steffen Jennerjahn, Prignitz, 400 ha Acker (35 BP), Marktfruchtbetrieb Naturland 
  • Anna Michel, Gut Netzow, Uckermark, 500 ha Acker (36 BP), Marktfrucht Bioland, Ferienwohnungen
  • Heiner Lütke-Schwienhorst, Gut Ogrosen, Spreewald, 500 ha Acker (35 BP), 120 Milchkühe, Demeter, Hofladen, Käserei, Ferienwohnungen
  • Michael Müller, Geschäftsführer Luisenhof Milchmanufaktur für Berlin in Velten bei Berlin

Teil 1, Brandenburg zwischen armen Böden, geringen Niederschlägen und den Berliner Märkten

Teil 2, Brandenburg zwischen armen Böden, geringen Niederschlägen und den Berliner Märkten


13

April 2022

Öko in Mecklenburg-Vorpommern: Große Flächen und Vieh

Auf den intensiven Ackerbau-Standorten im Nordosten ist der Ökolandbau eine Nische. Derzeit spricht viel dafür, dass dies so bleibt. Aber für Mutterkühe und Legehennen gibt es noch Potential. Conrad Thimm im Gespräch mit:

  • Heinrich Graf von Bassewitz, sehr vielseitiger Betrieb mit 700 ha Acker und 200 ha Grünland
  • Hannes Helbing, junger Betriebsleiter eines Bio-Ackerbau-Pachtbetriebes von 200 ha, Druschfrüchte, Kooperation mit Milchvieh- und Geflügelbetrieb
  • Martin Stein, Naturland-Berater vor Ort mit Schwerpunkt Geflügel, Schweine und Milchvieh
  • Gustav Alvermann, Bio-Ackerbauberater

Teil 1, Öko in Mecklenburg-Vorpommern: Große Flächen und Vieh

Teil 2, Öko in Mecklenburg-Vorpommern: Große Flächen und Vieh


12

März 2022

Öko in Niedersachsen: Kleine Fläche, hohe Umsätze

Mit 5,2% Bio-Flächenanteil ist Niedersachsen bundesweit das Schlusslicht. Die großräumige Spezialisierung erschwert Bio sehr. Aber die Chance zu hohen Umsätzen auf kleiner Fläche werden mit Bio-Legehennen und Bio-Gemüse ergriffen. Drei Landwirte und ein Genossenschaftler berichten:

  • Christoph Schäfer, 400 ha Acker, je 60 ha Kartoffeln und Gemüse, Wendland im Osten
  • Gustav Alvermann spricht zu 100 ha Ackerbau, Kartoffeln, Vermehrung in der Lüneburger Heide
  • Moritz Reimer, 300 ha vielfältiger Ackerbau, Vermehrung, nördlicher Vorharz
  • Florian Kröger, Raiffeisen Ems-Vechte im Westen, Bio-Legehennen, -Schweine, -Gemüse

Teil 1, Öko in Niedersachsen: Kleine Fläche, hohe Umsätze

Teil 2, Öko in Niedersachsen: Kleine Fläche, hohe Umsätze


11

Februar 2022

Öko-Regional: Die Chancen im hohen Norden

Eine Umstellung auf »Öko« wird nicht allein deshalb erfolgreich, weil die Politik es will. Chancen und Risiken ergeben sich vor allem aus den Standortverhältnissen. In dieser Episode zeigen wir das an verschiedenen Betriebsbeispielen in Schleswig-Holstein.

  • Ulrich Niemeyer, 160 ha, 100 Milchkühe, Geest Hamburg,
  • York Wollatz, 130 ha Acker davon 65 ha Gemüse, Marsch, Westküste,
  • Markus Schmidt GbR, 560 ha Ackerbau, Flensburger Förde,
  • Gustav Alvermann, 110 ha Ackerbau, schwere Böden Ostholstein

Teil 1, Öko-Regional: Die Chancen im hohen Norden

Teil 2, Öko-Regional: Die Chancen im hohen Norden


10

Januar 2022

Ökolandbau: Eine Frage des Standorts

Mehr als ein Drittel Flächenanteil im Alpenvorland, weniger als 1 % in Weser-Ems: Auch der Ökolandbau hat seine regionalen Schwerpunkte. Pauschale Ausbauziele wie 30 % passen deshalb nicht überall. Unsere Gesprächspartner Stephanie Stiller, Miesbacher Oberland in Oberbayern, Bernd Wiese, Westniedersachsen, Stefan Palme, Uckermark in Brandenburg und Co-Gastgeber Gustav Alvermann aus Schleswig-Holstein zeigen die große Vielfalt des Ökolandbaus.

Teil 1, Ökolandbau: Eine Frage des Standorts

Teil 2, Ökolandbau: Eine Frage des Standorts


9

Januar 2022

Bio-Futtermittel: Grüne Raffinerie statt Importsoja

Den Extrakt von Kleegras als Eiweißquelle für Bio-Schweine oder Bio-Hühner nutzen? Der Gedanke ist nicht so verrückt, wie er zunächst klingt. Denn hochwertiges Eiweiß wird zum knappen Gut. Berater Christian Petersen berichtet von Erfahrungen aus Dänemark.

Teil 1, Bio-Futtermittel: Grüne Raffinerie statt Importsoja – mit Berater Christian Petersen

Teil 2, Bio-Futtermittel: Grüne Raffinerie statt Importsoja – mit Berater Christian Petersen


8

November 2021

Bio-Fleisch Schlacht- und Zerlegestätten regionalisieren!

Zwei Bio-Fleisch-Pioniere, Jürgen Hansen, Bio-Fleisch-Lieferketten Experte und Vorstand AÖL – Die Öko-Lebensmittelhersteller und Marcus Wewer, Rewe, und Vorstand BÖLW Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, im Gespräch mit bio2030 über die Notwendigkeit mehr regionale Bio-Fleisch Schlacht- und Zerlegestätten in Deutschland zu entwickeln.

Teil 1, Bio-Fleisch Schlacht- und Zerlegestätten regionalisieren – mit den Bio-Fleisch-Pionieren Jürgen Hansen und Marcus Wewer.

Teil 2, Bio-Fleisch Schlacht- und Zerlegestätten regionalisieren – mit den Bio-Fleisch-Pionieren Jürgen Hansen und Marcus Wewer.


7

Oktober 2021

Kleegras-Umbruch im Ökolandbau

Kleegras ist der wichtigste N-Dünger für die meisten Bio Ackerbauern. Aber wann und wie umgebrochen wird entscheidet darüber, ob der Stickstoff der Folgefrucht oder sogar den Folgefrüchten zur Verfügung steht. Gustav Alvermann spricht mit Bio-Ackerbauer Wilfried Denker.

Teil 1, Kleegras-Umbruch im Ökolandbau – mit Bio-Ackerbauer Wilfried Denker.

Teil 2, Kleegras-Umbruch im Ökolandbau – mit Bio-Ackerbauer Wilfried Denker.


6

September 2021

Kleegras: Tragende Säule im Ökobetrieb

Kleegras und Luzerne sind im Ökolandbau tragende Säulen. Aber auch in einer „Hybridlandwirtschaft“ sind sie vorstellbar, sofern sie verwertet werden können. Viel praktisches Wissen ist jedoch verlorengegangen. Landwirt Henning Gehs im Gespräch mit Berater Gustav Alvermann.

Teil 1, Kleegras: Tragende Säule im Ökobetrieb – mit Landwirt Henning Gehs.

Teil 2, Kleegras: Tragende Säule im Ökobetrieb – mit Landwirt Henning Gehs.


5

August 2021

Kleegras-Mist-Kooperationen: Nix für Erbsenzähler

Für spezialisierte Ackerbauern ist Kleegras eher ein Fremdwort. Eine Kultur ohne eigenen Deckungsbeitrag, die gänzlich gegen die betriebswirtschaftliche Optimierung steht. Anders im Ökolandbau: Dort nimmt das Kleegras eine zentrale Rolle bei Düngung und Unkrautmanagement ein. Ein Gespräch der bio2030-Berater Gustav Alvermann und Conrad Thimm mit Dag Frerichs vom Osterhof (Schleswig-Holstein) nahe der dänischen Grenze.

Teil 1, Kleegrass-Mist-Kooperationen: Nix für Erbsenzähler – mit Dag Frerichs vom Osterhof in Schleswig-Holstein.

Teil 2, Kleegrass-Mist-Kooperationen: Nix für Erbsenzähler – mit Dag Frerichs vom Osterhof in Schleswig-Holstein.


4

Juli 2021

Bio-Futter: Auf die Eiweißqualitäten kommt es an

Tierhaltende Bio-Betriebe konnten ihre Rationen bisher mit geringen Anteilen konventioneller Futtermittel optimieren. Ab 2022 wird auch bei Geflügel und Schweinen die 100%-Bio-Fütterung Pflicht. Was bedeutet das für die Praxis? Welche Futtermittel ermöglichen eine bedarfsgerechte Eiweißversorgung der Tiere? Darüber sprechen die beiden bio2030-Berater Conrad Thimm und Gustav Alvermann mit Jürgen Zankl, zuständig für das Rohwarenmanagement bei Bioland.

Teil 1, Bio-Futter: Auf die Eiweißqualitäten kommt es an – mit Jürgen Zankl, zuständig für das Rohwarenmanagement bei Bioland.

Teil 2, Bio-Futter: Auf die Eiweißqualitäten kommt es an – mit Jürgen Zankl, zuständig für das Rohwarenmanagement bei Bioland.


3

Juli 2021

Transparenz schaffen im Bio-Kartoffelmarkt

Die Anbaufläche von Bio-Kartoffeln in Deutschland ist nach langen Jahren der Stagnation seit 2017 erheblich gestiegen. Und es wird mit einem weiteren Flächenanstieg gerechnet, sodass sich der deutsche Markt zunehmend mit inländischer Speiseware versorgen lässt. Monika Tietke vom Verein Bio Kartoffel Erzeuger e.V. gibt im Gespräch mit Conrad Thimm und Gustav Alvermann Einblicke in den Markt.

Teil 1, Gemeinsam Strategieen für den Bio-Kartoffelmarkt entwickeln – mit Monika Tietke vom Bio-Kartoffel Erzeuger Verein.

Teil 2, Gemeinsam Strategieen für den Bio-Kartoffelmarkt entwickeln – mit Monika Tietke vom Bio-Kartoffel Erzeuger Verein.

Kommentar:
Ihr habt es super heraus gearbeitet, dass der einzige Sinn des Vereins die Informationsbeschaffung ist, denn nur ein informierter Markt kann ein funktionierender Markt sein. Und Moni als Person war 12 Jahre lang Gold wert, insbesondere ihre Verlässlichkeit und Hartnäckigkeit, das hat Vertrauen und Ruhe geschaffen. Wir hatten aber eigentlich auch 12 Jahre lang einen Nachfragemarkt und haben mit diesem Verfahren die Glücksritter rausschmeißen können. Als die Kartoffeln irgendwann zu viel wurden, konnte wir uns zuerst auf Verbands- dann auf deutsche Ware einigen, die war immer noch knapp. Machen wir uns aber nichts vor, der LEH hat als einziges Augenmerk, dass er preiswerter als der Nachbar sein muss. Sobald wir ein nervöses Jahr bekommen, und das müssen nur 5 LKWs zu viel an der falschen Stelle sein, dann zeigt sich erst, was die aufgebauten Strukturen leisten. Ein riesiges Problem zeigt sich nämlich im konventionellen Anbau: die fehlende Alternativkultur. Die Kartoffel ist für die anbauenden Betriebe von so überragender Bedeutung, sowohl vom Umsatz/Gewinn als auch vom gebundenen Kapital, dass sie nach einem bodenlosen Jahr ihre Produktion nicht runterfahren. Erzeugerpreis und Vermarktungssicherheit sind aktuell für viele die einzigen Umstellungsgründe. Wer hier in der Heide z.B. 80 ha konv. Kartoffelfläche hat, für den ist  „Öko“ die einzige betriebliche Alternativkultur. Aber wer jedes Frühjahr sieht, wie ich mit 3m Arbeitsbreite und 4km/h losfahre und er selbst kann konventionell noch 27m, den hält die Arbeitswirtschaft von der Umstellung ab.
Hinrich Alvermann, Lüneburger Heide, 100 ha Ackerland Bioland, siehe „Wegweiser => Punkt 8


2

Juli 2021

Der Bio-Getreidemarkt vor der Ernte

Bioackerbau ist im Aufwind. Zwischen 2015 und 2019 wuchs die nach den Regeln des Ökolandbaus bewirtschaftete Ackerfläche in Deutschland um annähernd 60 % auf 0,7 Mio. ha. Auf der Hälfte davon wächst Ökogetreide. Wie sieht es auf beim Bio-Getreidemarkt kurz vor Beginn der neuen Saison aus? Im Gespräch mit Conrad Thimm und Gustav Alvermann geben Johanna und Louisa von Münchhausen (Gut Rosenkranz Handelsgellschaft) Einblicke in den Markt in Norddeutschland.

Teil 1, Der Bio-Getreidemarkt bleibt spannend – mit Johanna und Louisa von Münchhausen, Gut Rosenkranz Handelsgesellschaft

Teil 2, Der Bio-Getreidemarkt bleibt spannend – mit Johanna und Louisa von Münchhausen, Gut Rosenkranz Handelsgesellschaft


1

Juni 2021

Eine Gegenrede: Humus aufbauen im Ökolandbau?

In jüngster Zeit ist das Thema Humus in die Schlagzeilen geraten: Die Anreicherung verspricht einen Beitrag zum Klimaschutz. Dabei wird aber oft vergessen, dass vor allem der Ökolandbau vom Humus »lebt«. Gustav Alvermann und Conrad Thimm beleuchten in dieser Podcast-Episode beide Seiten der Medaille.

Teil 1, Gustav Alvermann im Gespräch mit Conrad Thimm

Teil 2, Gustav Alvermann im Gespräch mit Conrad Thimm


Sie finden unsere Podcasts auch auf allen einschlägigen Podcast-Plattformen wie Spotify, iTunes, GooglePlay, Deezer, etc.