Willkommen zu Podcasts von Bio2030 und DLG-Mitteilungen


6

August 2021

Kleegras: Tragende Säule im Ökobetrieb

Kleegras und Luzerne sind im Ökolandbau tragende Säulen. Aber auch in einer “Hybridlandwirtschaft” sind sie vorstellbar, sofern sie verwertet werden können. Viel praktisches Wissen ist jedoch verlorengegangen. Landwirt Henning Gehs im Gespräch mit Berater Gustav Alvermann.

Teil 1, Kleegras: Tragende Säule im Ökobetrieb – mit Landwirt Henning Gehs.

Teil 2, Kleegras: Tragende Säule im Ökobetrieb – mit Landwirt Henning Gehs.


5

August 2021

Kleegras-Mist-Kooperationen: Nix für Erbsenzähler

Für spezialisierte Ackerbauern ist Kleegras eher ein Fremdwort. Eine Kultur ohne eigenen Deckungsbeitrag, die gänzlich gegen die betriebswirtschaftliche Optimierung steht. Anders im Ökolandbau: Dort nimmt das Kleegras eine zentrale Rolle bei Düngung und Unkrautmanagement ein. Ein Gespräch der bio2030-Berater Gustav Alvermann und Conrad Thimm mit Dag Frerichs vom Osterhof (Schleswig-Holstein) nahe der dänischen Grenze.

Teil 1, Kleegrass-Mist-Kooperationen: Nix für Erbsenzähler – mit Dag Frerichs vom Osterhof in Schleswig-Holstein.

Teil 2, Kleegrass-Mist-Kooperationen: Nix für Erbsenzähler – mit Dag Frerichs vom Osterhof in Schleswig-Holstein.


4

Juli 2021

Bio-Futter: Auf die Eiweißqualitäten kommt es an

Tierhaltende Bio-Betriebe konnten ihre Rationen bisher mit geringen Anteilen konventioneller Futtermittel optimieren. Ab 2022 wird auch bei Geflügel und Schweinen die 100%-Bio-Fütterung Pflicht. Was bedeutet das für die Praxis? Welche Futtermittel ermöglichen eine bedarfsgerechte Eiweißversorgung der Tiere? Darüber sprechen die beiden bio2030-Berater Conrad Thimm und Gustav Alvermann mit Jürgen Zankl, zuständig für das Rohwarenmanagement bei Bioland.

Teil 1, Bio-Futter: Auf die Eiweißqualitäten kommt es an – mit Jürgen Zankl, zuständig für das Rohwarenmanagement bei Bioland.

Teil 2, Bio-Futter: Auf die Eiweißqualitäten kommt es an – mit Jürgen Zankl, zuständig für das Rohwarenmanagement bei Bioland.


3

Juli 2021

Transparenz schaffen im Bio-Kartoffelmarkt

Die Anbaufläche von Bio-Kartoffeln in Deutschland ist nach langen Jahren der Stagnation seit 2017 erheblich gestiegen. Und es wird mit einem weiteren Flächenanstieg gerechnet, sodass sich der deutsche Markt zunehmend mit inländischer Speiseware versorgen lässt. Monika Tietke vom Verein Bio Kartoffel Erzeuger e.V. gibt im Gespräch mit Conrad Thimm und Gustav Alvermann Einblicke in den Markt.

Teil 1, Gemeinsam Strategieen für den Bio-Kartoffelmarkt entwickeln – mit Monika Tietke vom Bio-Kartoffel Erzeuger Verein.

Teil 2, Gemeinsam Strategieen für den Bio-Kartoffelmarkt entwickeln – mit Monika Tietke vom Bio-Kartoffel Erzeuger Verein.

Kommentar:
Ihr habt es super heraus gearbeitet, dass der einzige Sinn des Vereins die Informationsbeschaffung ist, denn nur ein informierter Markt kann ein funktionierender Markt sein. Und Moni als Person war 12 Jahre lang Gold wert, insbesondere ihre Verlässlichkeit und Hartnäckigkeit, das hat Vertrauen und Ruhe geschaffen. Wir hatten aber eigentlich auch 12 Jahre lang einen Nachfragemarkt und haben mit diesem Verfahren die Glücksritter rausschmeißen können. Als die Kartoffeln irgendwann zu viel wurden, konnte wir uns zuerst auf Verbands- dann auf deutsche Ware einigen, die war immer noch knapp. Machen wir uns aber nichts vor, der LEH hat als einziges Augenmerk, dass er preiswerter als der Nachbar sein muss. Sobald wir ein nervöses Jahr bekommen, und das müssen nur 5 LKWs zu viel an der falschen Stelle sein, dann zeigt sich erst, was die aufgebauten Strukturen leisten. Ein riesiges Problem zeigt sich nämlich im konventionellen Anbau: die fehlende Alternativkultur. Die Kartoffel ist für die anbauenden Betriebe von so überragender Bedeutung, sowohl vom Umsatz/Gewinn als auch vom gebundenen Kapital, dass sie nach einem bodenlosen Jahr ihre Produktion nicht runterfahren. Erzeugerpreis und Vermarktungssicherheit sind aktuell für viele die einzigen Umstellungsgründe. Wer hier in der Heide z.B. 80 ha konv. Kartoffelfläche hat, für den ist  „Öko“ die einzige betriebliche Alternativkultur. Aber wer jedes Frühjahr sieht, wie ich mit 3m Arbeitsbreite und 4km/h losfahre und er selbst kann konventionell noch 27m, den hält die Arbeitswirtschaft von der Umstellung ab.
Hinrich Alvermann, Lüneburger Heide, 100 ha Ackerland Bioland, siehe „Wegweiser => Punkt 8


2

Juli 2021

Der Bio-Getreidemarkt vor der Ernte

Bioackerbau ist im Aufwind. Zwischen 2015 und 2019 wuchs die nach den Regeln des Ökolandbaus bewirtschaftete Ackerfläche in Deutschland um annähernd 60 % auf 0,7 Mio. ha. Auf der Hälfte davon wächst Ökogetreide. Wie sieht es auf beim Bio-Getreidemarkt kurz vor Beginn der neuen Saison aus? Im Gespräch mit Conrad Thimm und Gustav Alvermann geben Johanna und Louisa von Münchhausen (Gut Rosenkranz Handelsgellschaft) Einblicke in den Markt in Norddeutschland.

Teil 1, Der Bio-Getreidemarkt bleibt spannend – mit Johanna und Louisa von Münchhausen, Gut Rosenkranz Handelsgesellschaft

Teil 2, Der Bio-Getreidemarkt bleibt spannend – mit Johanna und Louisa von Münchhausen, Gut Rosenkranz Handelsgesellschaft


1

Juni 2021

Eine Gegenrede: Humus aufbauen im Ökolandbau?

In jüngster Zeit ist das Thema Humus in die Schlagzeilen geraten: Die Anreicherung verspricht einen Beitrag zum Klimaschutz. Dabei wird aber oft vergessen, dass vor allem der Ökolandbau vom Humus »lebt«. Gustav Alvermann und Conrad Thimm beleuchten in dieser Podcast-Episode beide Seiten der Medaille.

Teil 1, Gustav Alvermann im Gespräch mit Conrad Thimm

Teil 2, Gustav Alvermann im Gespräch mit Conrad Thimm


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